Sonntag, 8. November 2009

Ich glaube, ihr habt mich schon verloren


2009-11-08

Kafka Bar Linah

Ich glaube, ihr habt mich schon verloren

Wer hat das gesagt oder gedacht?

Ich erinnere mich an meine Jahre in Israel, wo - mal hier, mal dort - irgendein Spinner, nicht selten aus Deutschland, sich gebärdete, als wäre er der auferstandene Messias, mit einer Mimik, die zu sagen schien, und ihr geht an mir vorbei...

Einer lag in Haifa am Straßenrand, ein anderer in Tel Aviv am Dolphinarium, nackt in eine Decke gehüllt, noch einer rief sich vor der Jerusalemer Westmauer als «König David» aus und blies den Schofar.

Jeder - in einer endlosen Reihe geübter Jesus-Darsteller - erlebte sich als Reinkarnation des Gesalbten...

Ihn nicht erkannt zu haben, das war's, was die Passanten verstehen sollten.

So geschehen, wo das Besondere nicht mehr auffällt.

Die Deutschen werden von manchen Leuten, die irgendwie Bescheid zu wissen scheinen, für ein zutiefst religiöses Volk gehalten...

Sie sind zunächst antireligiös, antikatholisch, antijüdisch, jetzt antiislamisch, erscheinen ansonsten als eher gottlos, heidnisch, wie «aus dem Schöpfungszusammenhang herausgefallen».

Kirchen bleiben leer, werden zweckentfremdet oder verkauft.

Eben drum...

Ähnlich dem «imgrunde politisch-demokratischen Verhalten von Nichtwählern» wären die «Areligiösen und Gottesfeinde» in Wahrheit Demonstranten und Kämpfer für Gott und die Verwirklichung seines Willens?

Die Intuitiven wissen, wo eine Weiche gestellt wird, wo der Weg sich teilt.

Sie spüren die «Wende», den «Flügelschlag des Schmetterlings», sie «hören's Gras wachsen».

In diese Falle gehst du lieber nicht?

Wer weiß denn, ob nicht die «durchgeknallten und verträumten Spinner» Brüter der Zukunft sind?

Auch die verrückten Deutschen im heiligen Land sind vielleicht ernst zu nehmen.

Unabhängig von der Frage, wie man sie zu verstehen habe.

Mittwoch, 4. November 2009

Avram Kokhaviv: Der doppelte Verrat vom 20. Juli 1944. Unverzeihlich Stalingrad und der 8. Mai 1945...

Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg: Der neue Kriegsminister. wsws.org

Dienstag, 3. November 2009

Avram Kokhaviv: Was auf der Strecke bleibt

«Wie der deutsche Bundespräsident einen Terroristen und mehrfachen Mörder eigens in dessen Zelle besucht, während er für die hungernden Verlierer seiner ureigenen Politik die Reste einer präsidialen Erbensuppenorgie anderntags vor der Armenküche abstellen läßt, so lautet das Urteil, daß gehobenes Pack sich schlägt und wieder verträgt; daß gehobenes Pack die einfachen Menschen aber verachtet und beleidigt.
Was für eine Republik! Was für eine Demokratie!»

GUNNAR HEINSOHN: Elterngeld - Fortpflanzungsprämie für Unterschicht. welt.de

«Gunnar Heinsohn hat das schon vor einem Vierteljahrhundert gesagt: Familie nur für den, der sich's leisten kann, für die proletarische Masse aber Aufzuchtbetriebe nach dem Muster von Hühnersilos.» (Avram Kokhaviv / 2007-06-05: Was auf der Strecke bleibt)

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Hemisphären. german-foreign-policy.com

«Großraumordnung.
Seine Behauptungen veranschaulicht der Autor des prominent platzierten Textes unter Rückgriff auf alte Vordenker der deutschen 'Geopolitik' sowie bislang tabuisierte Ideologen der extremen Rechten. Bereits 'Karl Haushofer, Gründer der geopolitischen Schule in Deutschland, empfahl eine von Europa bis Ostasien reichende Kontinentalpolitik', heißt es in dem Beitrag.[2] Haushofer arbeitete in den 1920er und 1930er Jahren den Nationalsozialisten zu und schuf mit seinen geopolitischen Schriften wichtige Grundlagen für die NS-Expansion. Heute, heißt es weiter, 'tüftelt Aleksandr Dugin, Anführer der Eurasischen Bewegung, an einer Großraumordnung von Cádiz bis Wladiwostok'. Dugin gilt als einer der führenden Ideologen der extremen Rechten in Russland; seine 'Eurasien'-Konzepte werden in der extremen Rechten in Deutschland aufmerksam rezipiert.[3] Dugins Schrift 'Grundlagen der Geopolitik' habe es in Russland inzwischen 'bis zum Lehrbuch für angehende Generalstabsoffiziere gebracht', berichtet der Autor und empfiehlt eine 'Pax eurasiatica', wie sie Dugin in Anlehnung an den deutschen Staatsrechtler Carl Schmitt entwerfe. Schmitt gilt wie Karl Haushofer als Wegbereiter des Nationalsozialismus.»

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Deutschland führt Krieg gegen Iran! انتصار الثورة – Sieg der Revolution